arbeitgebende

Was können Sie tun, wenn eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter ein Suchtmittelproblem hat? Wir stellen Ihnen eine konkrete Handlungsanleitung zur Verfügung.


Wie Sie als Vorgesetzte professionell handeln können:

  1. Stellen Sie keine Diagnose.
  2. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten: Vorgesetzte können die Leistungen sowie das Arbeits- und Sozialverhalten von Mitarbeitenden beobachten und protokollieren.
  3. Konfrontieren Sie die Person: Klare und wertschätzende Kommunikation ist die Basis einer Intervention. Vereinbaren Sie realistische und überprüfbare Ziele. Zeigen Sie Konsequenzen auf und sind Sie transparent in der betrieblichen Vorgehensweise.
  4. Unterstützungsangebote kennen und anbieten: Machen Sie betroffene Mitarbeitende auf betriebsinterne und -externe Hilfsangebote aufmerksam. In vielen Fällen ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen, z. B. ein Coaching für Führungskräfte bzw. Einzel- oder Gruppenangebote für substanzgefährdete Mitarbeitende.

fachpersonen

Was können Sie tun, wenn eine Klientin oder ein Patient ein Suchtmittelproblem hat? Hier finden Sie eine konkrete Handlungsanleitung.


Kurzintervention im Beratungsumfeld:

  1. Stellen Sie keine Diagnose.
  2. Dokumentieren Sie Auffälligkeiten.
  3. Konfrontieren Sie die Person: Klare und wertschätzende Kommunikation ist die Basis einer Intervention. Sprechen Sie Ihre Vermutung aus, klären Sie über Folgen auf und bieten Sie Hilfe an. Respektieren Sie die Entscheidung Ihres Gegenübers.
  4. Unterstützungsangebote kennen und anbieten: Machen Sie Betroffene auf Hilfsangebote aufmerksam. In vielen Fällen ist es sinnvoll, professionelle Unterstützung einer spezialisierten Beratungsstelle in Anspruch zu nehmen. Wir bieten Einzel- oder Gruppenangebote für Klientinnen und Patienten an. Für Fachpersonen steht ein breites Angebot an Weiterbildungen und Coachings zur Verfügung.

Haben Sie Fragen?

Haben Sie Fragen oder möchten Sie ein Coaching? Rufen Sie uns an!

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