Missbrauch von Alkohol und Medikamenten im Alter

Menschen ab 55 Jahren bauen Alkohol und Medikamente langsamer ab. Dies ist auf einen verlangsamten Stoffwechsel – Leber- und Nierenfunktion nehmen ab – und die Tatsache zurückzuführen, dass sie mehr Körperfett als Körperwasser aufweisen als in jüngeren Jahren.


Deshalb kann bei gleichbleibender Konsummenge eine Abhängigkeit entstehen, die sich negativ auf die Lebensqualität auswirkt. Die Abnahme der geistigen und körperlichen Leistungsfähigkeit sowie mangelnde Konzentration und Aufmerksamkeit sind genauso Anzeichen für einen problematischen Gebrauch wie wiederholte Stürze, erhöhte Anfälligkeiten für Infektionen, Unruhe und Schlaflosigkeit sowie eine negative Beeinflussung der typischen Alterskrankheiten wie zum Beispiel Diabetes, Demenz, Bluthochdruck, Depression, Schlaflosigkeit. Bei älteren Menschen ist das Zuordnen dieser Merkmale zu einer Alkoholabhängigkeit oder/und einem Medikamentenmissbrauch besonders schwierig, weil sie leicht mit anderen alterstypischen Beschwerden, wie schwindende Gedächtnisleitungen und schwindendes Gleichgewicht verwechselt werden können. Eine Intervention, die dazu führt, dass weniger oder gar nicht mehr getrunken wird, oder dass Medikamente verschrieben werden, die länger wirksam sind und danach ganz abgesetzt werden können, verlängert bei älteren Menschen das selbstbestimmte Leben. Die Lebensqualität nimmt spürbar zu.

Informationen zu weiteren Interventionsmöglichkeiten und wie diese Themen bei Betroffenen oder Angehörigen angesprochen werden können, erhalten Sie in unserem Seminar „Missbrauch von Alkohol und Medikamenten“ und bei:

Lilo Steinmann: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, oder Andrea Müller: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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